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ACHTUNG: Benutzen Sie immer eine Zange, um verbrauchte Elektroden zu entfernen oder heiße
Werkstücke zu bewegen. Beachten Sie, dass der Elektrodenhalter nach dem Schweißen immer auf einer
isolierenden Unterlage abgelegt werden muss. Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht
entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Anschlussstelle.
In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmol-
zen und anschließend weitergeführt.
ACHTUNG: Die Schweißarbeit erzeugt Hitze. Deshalb muss das Schweißgerät nach der Benut-
zung mindestens eine halbe Stunde lang im Leerlauf betrieben werden. Alternativ lassen Sie das Gerät
eine Stunde lang abkühlen. Das Gerät darf erst verpackt und gelagert werden, wenn sich die Geräte-
temperatur normalisiert hat.
ACHTUNG: Eine Spannung, die 10 % unter der Nenneingangsspannung des Schweißgeräts
liegt, kann zu folgenden Konsequenzen führen:
Der Strom des Geräts verringert sich.
Der Lichtbogen bricht ab oder wird instabil.
ACHTUNG:
Die Lichtbogenstrahlung kann zu Augenentzündungen und Hautverbrennungen führen.
Spritz- und Schmelzschlacken können Augenverletzungen und Verbrennungen verursachen.
Montieren Sie das Schweiß-schutzschild wie unter „Schweiß-schutzschild montieren“ beschrieben.
Es dürfen ausschließlich Schweiß-kabel verwendet werden, die im Lieferumfang enthalten sind. Wäh-
len Sie zwischen stechendem und schleppendem Schweißen. Im Folgenden wird der Einfluss der Be-
wegungsrichtung auf die Eigenschaften der Schweißnaht dargestellt:
Stechendes Schweißen Schleppendes Schweißen
Einbrand kleiner größer
Schweißnahtbreite größer kleiner
Schweißraupe flacher höher
Schweißnahtfehler größer kleiner
HINWEIS: Welche Art des Schweißens geeigneter ist, entscheiden Sie selbst, nachdem Sie ein
Probestück geschweißt haben.
HINWEIS: Nach vollständiger Abnutzung der Elektrode muss diese ausgetauscht werden.