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Siemens SIMOVERT MASTERDRIVE SLE - Projektierungshinweise Sollwertgenerierung

Siemens SIMOVERT MASTERDRIVE SLE
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SLE / SLE-DP – SIMOLINK-Encoder 02.2001 Inbetriebsetzung
Siemens AG GWE-477 763 4070.76 J
SIMOVERT MASTERDRIVES Betriebsanleitung 6-21
6.5 Projektierungshinweise Sollwertgenerierung
Die Systembedingten Sollwertlaufzeiten des MASTERDRIVES MC
werden durch den SIMOLINK-Encoder nachgebildet. Somit verhält sich
der SIMOLINK-Encoder bezüglich der ausgegebenen Impulse (Istwert)
gleich wie ein lagegeregeltes MASTERDRIVES MC-Gerät bezüglich
seines Geberistwerts. Das bedeutet in der praktischen Anwendung,
dass in jedem SIMOLINK-Zyklus der SIMOLINK-Encoder den gleichen
Zähleristwert erreicht wie der Geberistwert des lagegeregelten
MASTERDRIVES MC Geräts (abgesehen von evtl. unterschiedlichen
Strichzahlen; MC Gerät darf keine bleibende Lageregelabweichung
aufweisen). Allerdings sind die Sollwertlaufzeiten des MASTERDRIVES
MC von einigen Parametern abhängig und somit gilt diese Aussage nur
für die Standardprojektierung.
Entscheidende Parameter der Standardprojektierung:
Abtastzeitscheibe des Leitsollwerts (U953.35 bzw. U953.34):
Empfehlung: T4; muß in der Zykluszeit des SIMOLINK berechnet
werden.
Abtastzeitscheibe der Sollwertberechnung für den SIMOLINK-
Encoder (U953.28):
Empfehlung: T4; muß in der gleichen Zeitscheibe wie der
Leitsollwert berechnet werden.
Abtastreihenfolge der Sollwertberechnung für den SIMOLINK-
Encoder (U963.28):
Empfehlung: U963.28 =3360, U963.35 =3350; muß nach der
Leitsollwertberechnung gerechnet werden.
Damit ist sichergestellt, dass der Leitsollwert für die Antriebe und der
Sollwert des SIMOLINK-Encoders die gleiche Basis besitzen und
zeitgleich auf dem SIMOLINK-Ring zur Verfügung stehen.
Abtastzeitscheibe des Gleichlaufbausteins (U953.33):
Empfehlung: T4; muß in der gleichen Zeitscheibe wie Leitsollwert
und Zykluszeit SIMOLINK berechnet werden.
Abtastreihenfolge des Gleichlaufbausteins (U963.33):
Empfehlung: U963.33 =10; muß am Anfang von T4 bearbeitet und
alle Bausteine im Sollwertpfad müssen vom SIMOLINK Empfang
(U960.12 = 5) zum Gleichlaufbaustein der Reihe nach berechnet
werden.
Lagesollwertkopplung zum Lageregler (U953.40, U963.40):
Werkseinstellung: U953.40 =3, U963.40 =3400;
Lagesollwertkopplung zeitoptimal
Lagesollwertinterpolation des Lagereglers (P770):
Werkseinstellung: P770 =1; Betriebsart Extrapolation.
Drehzahlvorsteuerung des Lagereglers (P209):
Werkseinstellung: P209 =312; die Drehzahlvorsteuerung des
Lagereglers muß benutzt werden und es darf sich keine bleibende
Lageregelabweichung ergeben (MD49 = 100 %).
Mit diesen Einstellungen an allen am Gleichlauf beteiligten Achsen
(MASTERDRIVES MC-Geräten) ist sichergestellt, dass die
MASTERDRIVES MC-Geräte das gleiche Zeitverhalten wie der
SIMOLINK-Encoder aufweisen.

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