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Burkert 8626 - Bypass-Sensor Konventioneller Technologie Capillary (Typen 8710;8700)

Burkert 8626
148 pages
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MFC/MFM - 59
deutsch
Bypass-Sensor konventioneller Technologie "capillary"
(Typen 8710/8700)
Die Messung erfolgt auch hier nach dem Bypass-Prinzip. Ein Laminar-Flow-
Element im Hauptkanal erzeugt einen geringen Druckabfall, welcher einen kleinen
Teil des Gesamtdurchflusses, der diesem aber proportional ist, durch das eigent-
liche Sensorröhrchen treibt. Auf das dünne Edelstahlröhrchen sind zwei Heiz-
widerstände aufgewickelt, welche in einer Messbrücke verschaltet sind. Bei
Durchfluss wird durch die Strömung Wärme in Fließrichtung transportiert und
damit die vorher abgeglichene Brücke verstimmt.
Funktionsschema des Bypass-Messprinzip "capillary"
Die Dynamik der Messung wird durch die als thermische Barriere wirkende Wan-
dung des Sensorröhrchens bestimmt und ist deshalb prinzipbedingt deutlich
schlecher als bei Sensoren mit Widerständen direkt im Mediumsstrom. Durch
softwaretechnische Maßnahmen werden im Regler Ausregelzeiten erreicht, die
für einen großen Teil der Anwendungen ausreichend sind (im Bereich weniger
Sekunden).
Vorgeschaltete Filterelemente sind bei verunreinigten Medien zu empfehlen, um
eine Veränderung des Teilerverhältnisses zwischen Hauptstrom und Sensor-
röhrchen sowie eine Veränderung der Wärmeübergänge durch Ablagerung an der
Wandung zu verhindern.
Mit diesen Sensoren können z. T. auch aggressive Gase geregelt werden, da alle
wesentlichen mediumsberührten Teile aus Edelstahl gefertigt sind.
Außerdem ist bei diesem Sensorprinzip die Umrechnung zwischen verschiedenen
Gasen möglich. Eine Auswahl von Faktoren finden Sie in der Tabelle, weitere auf
Anfrage.
Q(Gas) = f x Q(N2)
Gas Faktor f
N
2
1,00
Luft 1,00
O
2
0,99
H
2
1,01
Ar 1,4
He 1,41
CO
2
0,76
Bei Anwendung der Gasfaktoren kann es zu Mess-
fehlern kommen, die außerhalb der Datenblatt-
spezifikation liegen. Bei Anwendungen, die eine hohe
Genauigkeit erfordern, wird eine Kalibrierung unter
Einsatzbedingungen empfohlen.

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