MFC/MFM - 63
deutsch
Aus dem gewünschten Nenndurchfluss Q
nenn
und den Drücken p
1
*
und p
2
*
ist in
diesem Falle analog zu Gl. (1) oder (2) zunächst der minimale Durchflussbeiwert
der Gesamtanlage k
Vges
zu ermitteln. Über die Beziehung
(3)
22
2
111
⎟
⎟
⎠
⎞
⎜
⎜
⎝
⎛
+
⎟
⎟
⎠
⎞
⎜
⎜
⎝
⎛
=
⎟
⎟
⎠
⎞
⎜
⎜
⎝
⎛
VaVsVges
kkk
welche die Reihenschaltung der Widerstände des MFC (k
Vs
) und der Anlage (k
Va
)
beschreibt, lässt sich bei bekanntem k
Va
der erforderliche k
Vs
-Wert des MFC bzw.
die Nennweite des Stellgliedes ermitteln. Diese wird größer ausfallen, als wenn die
übrigen Strömungswiderstände nicht vorhanden wären.
Die sogenannte Ventilautorität
()
()
[]
22
2
0
0
VsVa
VsV
kk
k
p
p
+
=
∆
∆
=
(4)
ist für die Regeleigenschaften des MFC in der Anlage wichtig. Sie sollte nicht unter
einem Wert von 0,3 ... 0,5 liegen.
Bedeutung der Formelzeichen:
k
Vges
Durchflussbeiwert der Anlage mit eingebautem MFC
k
Va
Durchflussbeiwert der Anlage ohne eingebauten MFC (kann ermittelt
werden, indem man die Leitung am Einbauort des MFC „kurzschließt“)
k
Vs
Durchflussbeiwert des MFC bei voll geöffnetem Stellglied in [m³/h]
ρ
N
Dichte des Mediums in [kg/m
3
] unter Normbedingungen (1013 mbar, 273 K)
T
1
Temperatur des Gases in K
p
1
, p
2
Absolutdrücke in [bar] vor und nach dem MFC
∆p = p
1
- p
2
Q
max
Maximaldurchfluss des Ventils in [l
N
/min]
Q
nenn
Nenndurchfluss des MFC in [l
N
/min], der bei 100 % Sollwert
ausgeregelt wird
(∆p)
0
Druckabfall über die gesamte Anlage
(∆p)
V0
der Anteil davon, der über den MFC bei voll geöffnetem Ventil abfällt.