Zusammenhang zwischen Schaltschwelle und Rückschalt-
schwelle bei
TRD
/
TRD-
(Tendenzauswertung):
Die Tendenzauswertung dient der Überwachung der zeitli-
chen Änderung des Eingangssignals. Die Zeitbasis tm der
Überwachung wird in der Menügruppe
PARAM
im Punkt
TRDT
eingestellt. Berechnet wird die Differenz aus dem Anfangswert
MW
A
und dem Endwert MW
E
des Intervalls. Ist der Betrag des
errechneten Wertes größer dem unter
SETP
eingestellten Wert,
wird das Relais stromlos geschaltet. Das Relais schaltet wieder
ein, wenn der Betrag des errechneten Wertes unter den in
RESP
eingestellten Wert sinkt. Mit dem Vorzeichen wird die
Richtung der Signaländerung bestimmt. Jede Sekunde wird ein
neuer Wert errechnet (gleitendes Intervall).
Beispiel:
Die Füllhöhe soll auf den Grad ihrer Änderung über-
wacht werden. In der Menügruppe
LIM
ist in der Position
MODE
der Parameter
TRD
eingestellt. Der eingestellte Parameter für
die Einschaltschwelle
SETP
beträgt
3
, für die Rückschalt-
schwelle
RESP
beträgt
-2
. Die Zeiteinheit tm wird in der
Menuegruppe
PARAM
in der Position
TRDT
eingestellt.
In diesem Beispiel wird das Relais stromlos geschaltet, wenn
die Zunahme der Füllhöhe (MW
E
-MW
A
) den Wert von 3/Zeit-
einheit überschreitet. Das Relais wird erst dann wieder ein-
geschaltet, wenn eine Abnahme der Füllhöhe um mehr als
2/Zeiteinheit erreicht wird.
Arbeitsweise der Alarmmeldung
ALARM
:
Steht der Parameter unter
MODE
auf
ALARM
, so arbeitet das
Relais als Alarmrelais. Das Relais wird nur im Fehlerfall
stromlos geschaltet, dies ist:
- Leitungsbruch und Kurzschluss bei 2-Leiter-Messumformer
- Sensorfehler bei 2-Leiter-Messumformer
(<3,6mA oder >21mA)
- Leitungsbruch bei
Temperaturwiderstand oder Thermoelement
- Auswertbare Hardware und Softwarefehler
(siehe auch Fehlerbehebung)
Messgröße
t
À
Relais abgefallen (stromlos), gelbe LED aus
Prozessmessumformer
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