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HBM CANHEAD - Synchronbetrieb (ML801 B)

HBM CANHEAD
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CANHEAD‐Erweiterungen
74 A01185_11_X00_00 HBM: public CANHEAD
Zur Laufzeit der Filter addiert sich noch eine Latenzzeit für die CAN‐BusÜber
tragung. Diese ist 1/(maximal mögliche Messrate).
Beispiel: 6 Module bei 500 kBaud brauchen 10 ms Transportzeit.
Zur Wahl von Messrate und Filter gilt folgendes:
S Die 3 dBEckfrequenz sollte zumindest um den Faktor 6 unter der Mess
rate liegen
S Eine Wahl der Messrate über der internen Abtastrate verschwendet nur
Ressourcen, derselbe Messwert wird dann mehrfach übertragen
S Messrate und Abtastrate sollen ganzzahlige Teiler haben, damit keine
doppelten bzw. ausgelassenen Samples passieren
Beispiel:
Messung mit 12 Modulen (120 Kanäle), 0,6 Hz Filter und 20 S/s Messrate.
Wenn die Belastung einer Rampe folgt, werden von 80 Messpunkten intern nur
75x abgetastet; 5x wird derselbe Wert doppelt übertragen. Also erscheint in
der Rampe alle 16 Messwerte oder 0,8 Sekunden ein Doppel. Hier sollte die
Messrate 18,75 Hz gewählt werden.
Bei Messung stationärer Zustände, bei mit Rauschen überlagerten Signalen,
sind diese Überlegungen nicht relevant.
12.3 Synchronbetrieb (ML801B)
Wenn in einem MGCplusSystem CANHEADs und ML801B vergleichbare Ver
läufe messen sollen, muss im ML801B ein entsprechendes Filter gewählt
werden und eine LaufzeitKompensation aktiviert werden.
Die CANHEADFilter sind im ML801B ab P6.56 verfügbar und müssen über die
Software eingeschaltet werden. Im Dialogfenster „Erweiterte Einstellungen“
des ML801B gibt es nun „zusätzliche Filtersätze“, bei denen man die
CANHEADFilter aktivieren kann.
Diese Einstellung wird im ML801B dauerhaft angelegt.

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