Busaufbau
CANHEAD A01185_11_X00_00 HBM: public 15
5 Busaufbau
Mit einem Bussystem werden intelligente Messelektroniken über eine Datenlei
tung miteinander oder mit dem zentralen Auswertegerät und Server/PC
verbunden.
Für die Übertragung der im Basismodul und Verstärkermodul erzeugten Daten
wurde der CAN-Bus mit fixer Baudrate gewählt. Dieser ermöglicht ein optima
les Verhältnis zwischen Verwaltungsdaten, Parametrier‐ und Prozessdaten
(Messwerte) bei gleichzeitig hoher Datenrate und größeren Buslängen.
Der Bus ermöglicht es, zyklische und azyklische Daten zu übertragen. Dies
stellt die Echtzeitverarbeitung der parallel und synchronisiert arbeitenden
AD‐Wandler sicher. Für den Datentransport der bis zu 12 CANHEADs in einem
Bus‐Strang wird ein HBM‐spezifisches CAN‐Protokoll verwendet.
5.1 Busaufbau mit MGCplus
Als Master dient der Kommunikationseinschub ML74B, um die Daten in ein
MGCplus‐System einzulesen. In Verbindung mit der Messtechniksoftware cat
man steht eine erprobte Plug‐and‐Play‐Lösung zur Verfügung.
MGCplus
ML74B / AP74
1)
Abschluss
widerstand
CAN‐Bus Linienstruktur mit Trunk‐ und Drop‐Leitungen
10
Mess
kanäle
10 Messkanäle
maximal 12 CANHEAD‐Module
T‐Stück
kein Abschlusswider
stand nötig
10
Mess
kanäle
10
Mess
kanäle
1)
Die Anschlussplatte AP74 im MGCplus enthält einen eingebauten Abschlusswiderstand.
Abb. 5.1 Verbindung zu MGCplus
Das T‐Stück 1‐CANHEAD‐M12‐T wird verwendet, wenn ein Abzweig herge
stellt werden soll.