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Otto Bock 7E9 - Einstellmöglichkeiten; Einstellung der Gehparameter

Otto Bock 7E9
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5.6.2 Einstellmöglichkeiten
Schwungphasendämpfung
(SW)
(siehe Abb.20)
Standphasendämpfung (ST)
(siehe Abb.21)
Parameter Der freien Schwungphase
folgt ein deutlicher Dämp
fungsanstieg zur Begrenzung
des Schritts.
Die Streckbewegung kann in
der Standphase gedämpft
werden, wodurch ein komfor
tables Strecken der Prothese
ermöglicht wird.
Werkseinstellung Hoch
Die Einstellschraube (SW) ist
vollständig nach rechts ge
dreht.
Niedrig
Die Einstellschraube (ST) ist
vollständig nach links gedreht.
5.6.3 Einstellung der Gehparameter
VORSICHT
Probegehen ohne Sicherheitsmaßnahmen
Sturz durch mangelnde Erfahrung des Patienten oder falsche Einstellung des Produkts
Lassen Sie den Patienten die ersten Schritte aus Sicherheitsgründen immer im Barren
durchführen.
HINWEIS
Verwendung falschen Werkzeugs
Beschädigungen am Produkt durch Verwendung ungeeigneten Werkzeugs
Verwenden Sie nur das Werkzeug, das in den Handlungsanweisungen empfohlen wird.
INFORMATION
Vor Einstellung der Gehparameter am Prothesenhüftgelenk zusätzlich die Gebrauchsanweisung
des verwendeten Prothesenkniegelenks beachten.
Bei den Einstellungen wie folgt vorgehen (siehe Abb.22):
> Notwendiges Werkzeug:
Sechskant-Schraubendreher 710H10=2X3
1) Die Werkseinstellungen überprüfen (Kapitel „Dynamische Anprobe“ siehe Seite14).
2) Die werksseitig hoch eingestellte Schwungphasendämpfung so verringern, dass die Beugung
deutlich spürbar aber gerade noch komfortabel abgedämpft wird. Dadurch wird ein sicheres
Auftreten möglich.
Nun die Einstellungen am Prothesenkniegelenk vornehmen.
3) Information: Mit Erhöhung der Standphasendämpfung des Prothesenhüftgelenks kann es zu
einer Standphasenflexion des Prothesenkniegelenks kommen. Dieses kann bei zu großer
Standphasendämpfung des Prothesenhüftgelenks dazu führen, dass das Prothesenkniege
lenk unkontrollierbar flektiert.
Die Standphasendämpfung des Prothesenhüftgelenks schrittweise erhöhen und dem Pati
enten die Gelegenheit geben, sich an diese Dämpfung zu gewöhnen. Die Standphasendämp
fung sollte über einen längeren Zeitraum angepasst werden. Die Dämpfung soll optimalerwei
se so eingestellt werden, dass der Prothesenträger in der Standphase langsam in das Prothe
senhüftgelenk einsinkt und kurz vor Einleitung der Schwungphase die maximale Streckung
des Prothesenhüftgelenk erreicht.

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