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TR-Electronic CK-58 - Umdrehungen Zähler; Umdrehungen Nenner

TR-Electronic CK-58
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Parametrierung und Konfiguration
TR-Electronic GmbH 2004, All Rights Reserved Printed in the Federal Republic of Germany
Page 40 of 112 TR - ECE - BA - DGB - 0036 - 16 11/05/2018
7.11.8.2 Umdrehungen Zähler / Umdrehungen Nenner
Diese beiden Parameter zusammen legen die Anzahl der Umdrehungen fest, bevor
das Mess-System wieder bei Null beginnt.
Da Kommazahlen nicht immer endlich (wie z.B. 3,4) sein müssen, sondern mit
unendlichen Nachkommastellen (z.B. 3,43535355358774... ) behaftet sein können,
wird die Umdrehungszahl als Bruch eingegeben.
Untergrenze Zähler
1
Obergrenze Zähler CEx-58
256 000
Obergrenze Zähler COx-58
262 144
Default Zähler
4096
Untergrenze Nenner
1
Obergrenze Nenner CEx-58
16 384
Obergrenze Nenner COx-58
65 535
Default Nenner
1
Formel für Getriebeberechnung:
Messlänge in Schritten = Anzahl Schritte pro Umdrehung *
Anzahl Umdrehungen Zähler
Anzahl Umdrehungen Nenner
Sollten bei der Eingabe der Parametrierdaten die zulässigen Bereiche von Zähler und
Nenner nicht eingehalten werden können, muss versucht werden diese entsprechend
zu kürzen. Ist dies nicht möglich, kann die entsprechende Kommanzahl
möglicherweise nur annähernd dargestellt werden. Die sich ergebende kleine
Ungenauigkeit wird bei echten Rundachsenanwendungen (Endlos-Anwendungen in
eine Richtung fahrend) mit der Zeit aufaddiert.
Zur Abhilfe kann z.B. nach jedem Umlauf eine Justage durchgeführt werden, oder
man passt die Mechanik bzw. Übersetzung entsprechend an.
Der Parameter "Anzahl Schritte pro Umdrehung" darf ebenfalls eine Kommazahl
sein, jedoch nicht die "Messlänge in Schritten". Das Ergebnis aus obiger Formel
muss auf bzw. abgerundet werden. Der dabei entstehende Fehler verteilt sich auf die
programmierte gesamte Umdrehungsanzahl und ist somit vernachlässigbar.
Vorgehensweise bei Linearachsen (Vor- und Zurück-Verfahrbewegungen):
Der Parameter "Umdrehungen Nenner" kann bei Linearachsen fest auf "1"
programmiert werden. Der Parameter "Umdrehungen Zähler" wird etwas größer als
die benötigte Umdrehungsanzahl programmiert. Somit ist sichergestellt, dass das
Mess-System bei einer geringfügigen Überschreitung des Verfahrweges keinen
Istwertsprung (Nullübergang) erzeugt. Der Einfachheit halber kann auch der volle
Umdrehungsbereich des Mess-Systems programmiert werden.

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