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Fischer Panda Panda 8000 - B.10 Sonderinstallationen

Fischer Panda Panda 8000
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Installationshinweise
Seite/Page 88 - Kaptitel/Chapter B: Installationshinweise 19.8.14
B.9.12 Protokollieren der Temperaturwerte bei der Inbetriebnahme
Es ist vorgeschrieben, nach der Installation des Generators bei der ersten Inbetriebnahme die Temperaturwerte in
der Zirkulation des Kühlwasserkreises zu messen. Hierzu müssen zwei Fernthermometer verwendet werden. Ein
Anschluss muss am Kühlwassereingang zum Motor angebracht werden, der Zweite am Kühlwasserausgang. Der
Generator muss dann nach einer kurzen Warmlaufphase mit mindestens 75 % der Nennleistung belastet werden.
Die Kühlwasserzirkulation ist zu überprüfen. Die Werte müssen innerhalb folgender Grenzen liegen:
1. Kühlwassereinlass maximal 70 °C im Dauerbetrieb bei maximaler Last
2. Kühlwasserauslass maximal 85 °C im Dauerbetrieb
3. Differenz der beiden Werte: Dieser Punkt ist besonders wichtig und gibt Hinweise auf die Zirkulation des Kühl-
wassers. Die Differenz sollte bei einem Kühlwassersystem mit integriertem wassergekühlten Vorschalldämpfer
maximal 17 K betragen. In der Regel sollte sie aber zwischen 10 und 12 °K liegen.
Wenn die Differenz mehr als 15 K beträgt, ist die Kühlwasserzirkulation nicht ausreichend. Es muss dann die Was-
serzirkulation erhöht werden. Dieses kann z. B. gelöst werden, indem die Leitungsführung verbessert wird oder der
Riemenscheibendurchmesser verkleinert wird. Es ist unbedingt erforderlich, nach der Installation des Generators
die Leistung des Kühlsystems durchzumessen. Die oben genannten Werte sind als maximal zulässige Werte anzu-
sehen. Sie gelten auch für den Betrieb mit erhöhten Temperaturen. Im Dauerbetrieb bei Außentemperaturen um
20 °C müssen die Werte an der unteren Grenze der Toleranz liegen.
Hinweis:Zu jedem Handbuch werden Einbauprotokolle
mitgeliefert, welche nach dem Einbau auszufüllen und
an den Hersteller zurückzusenden sind (Kopie).
Das Zurücksenden des Einbau und
Inbetriebnahmeprotokolls ist wichtiger Bestandteil der
Garantiebedingungen.
B.10 Sonderinstallationen
Auswirkungen auf die Gewährleistung sind im Einzellfall mit Fischer Panda abzustimmen.
B.10.1 Externer Wärmetauscher
Externe Wärmetausche sind nach den Vorgaben des jeweiligen Herstellers einzubauen.
B.10.2 Externe Motorvorwärmung
Die externe Motorvorwärmung ist gemäß den Herstellerangaben einzubauen.
Dieses gilt sowohl für:
elektrische Vorwärmsysteme (z.B. Defa),
Dieselbetriebene Vorwärmsysteme.
Benzingetriebene Vorwärmsysteme.
B.10.3 Kielkühlung
Die Kielkühlung ist gemäß den Herstellerangaben auszulegen und einzubauen.

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