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MP60, MP60DP
SCHNITTSTELLENBESCHREIBUNG PROFIBUS
(NUR MP60DP)
10.3 Konfiguration
Die Konfiguration legt fest, welche Dateninhalte im zyklischen Datenverkehr ausgetauscht
werden. Für die Auswahl stehen folgende Daten zur Verfügung:
Eingangswerte
Bezeichnung Bedeutung Länge
Brutto Brutto‐Messwert 1 oder 2 Worte
Netto Netto‐Messwert (Brutto abzüglich Tara‐Wert) 1 oder 2 Worte
Max Inhalt des Maximum‐Speichers 1 oder 2 Worte
Min Inhalt des Minimum‐Speichers 1 oder 2 Worte
Sp-Sp Spitze‐Spitze, Differenz zwischen Max und Min 1 oder 2 Worte
Status1 Statuswort mit Zustand der Grenzwertschalter und
allgemeine Fehlerbits
1 Wort
Status2 Status‐Doppelwort mit differenzierter Fehlerkenn
zeichnung
2 Worte
Ausgangswerte
Bezeichnung Bedeutung Länge
Steuerwort Steuerwort zur Auslösung von Tarierung, Nullstel
len, löschen der Spitzenwertspeicher, Parameter
satzauswahl etc.
1 Wort
GW1 Pegel, bei dem Grenzwertschalter 1 anspricht 1 oder 2 Worte
GW2 Pegel, bei dem Grenzwertschalter 2 anspricht 1 oder 2 Worte
GW3 Pegel, bei dem Grenzwertschalter 3 anspricht 1 oder 2 Worte
GW4 Pegel, bei dem Grenzwertschalter 4 anspricht 1 oder 2 Worte
Die Formate der zyklisch übertragenen Dateninhalte werden im Detail im Kapitel 10.4 an
gegeben. Die Messwerte werden wahlweise als 16‐Bit Integer, 32‐Bit Integer oder 32 Bit
Float angeboten. Die Werte sind immer auf physikalische Größe skaliert mit wählbarer
Nachkommastellenzahl. Die Angaben, ob das 16 Bit oder ein 32 Bit‐Format verwendet
wird, sowie die Anzahl der Nachkommastellen wird im Parametrier‐Telegramm festge
legt.
Im GSD‐File sind typische Kombinationen vordefiniert. Wenn Sie andere Kombinationen
benötigen, können Sie anhand der folgenden Spezifikationen das GSD‐File entsprechend
erweitern.