DE
4 – Deutsch
SlightverfügtübereineintegrierteBlinklicht-Platine,dieandenFlash-oder
S.C.A.-AusgangderSteuerungangeschlossenwerdenkann.UmdieFunkti-
onenletztererzuprogrammieren,sieheAbschnitt8.5„Programmierungzweite
Stufe“.
INTEGRIERTEBLINKLEUCHTE
5
3.5- InstallationdesTorantriebs
HINWEISE
•EinefehlerhafteInstallationkannzuschwerwiegendenVerletzun-
genbeimInstallateurführensowiebeidenPersonen,diedieAnlage
bedienen.
•BevorSiemitdemZusammenbauderAutomationbeginnen,müssen
dieimAbschnitt3.1und3.2beschriebenenVorprüfungendurchge-
führtwerden.
WenndieAuageächebereitsvorhandenist,mussderTorantriebdirektauf
derOberächemitgeeignetenMitteln(z.B.Spreizdübeln)befestigtwerden.
Anderenfalls zum Befestigen des Torantriebs:
01. EineBohrunginpassenderGrößeausführen,
dafür die in Abb.3angegebenenMaßeverwenden;
02. Ein oder mehrere Rohre als Kabelleitungen wie in Abb.4verlegen;
03. Die beiden Verankerungen auf der Grundplatte montieren, indem eine Mut-
ter unter und auf der Platte angebracht wird; die Mutter unter der Platte
wird wie in Abb.5 angeschraubt, damit der Gewindeabschnitt zirka 25÷35
mm über die Platte hinausragt;
04. EineSchichtPutzauftragenundvordemAbbindendieGrundplatteaufder
inAbbildung3angegebenHöheanbringen;kontrollieren,dasssieparallel
zumTorügelliegtundmitderWasserwaageausrichten,Abb.6. Warten,
bis der Putz komplett abgebunden hat;
05. DiebeidenoberenMutternvonderPlatteentfernen;
06. Vor der Installation wird empfohlen, den Flügel auf die Hälfte seines Weges
zu positionieren und dann den Getriebemotor an der Befestigungsplatte
zuxieren.AufdieseWeisewirddieSelbstregulierungdermechanischen
Endanschlägegarantiert(Abschnitt3.6),daherdenTorantriebdortanhal-
ten;
07. Kontrollieren,dassderTorantriebperfektparallelzumTorügelliegt,dann
die beiden mitgelieferten Muttern und Unterlegscheiben wie in der Abb.7
anschrauben;
08. WenndieZahnstangeschonvorhandenist,führenSienundieEinstellung
der mechanischen Endanschläge durch, wie in Abschnitt 3.6 beschrieben.
FallsdieZahnstangenochmontiertwerdenmuss,fahrenSiewiefolgtfort:
a)DenGetriebemotorentriegeln,wiein„EntriegelungundmanuelleBewe-
gung“imAbschnitt3.7- g.11 angegeben.
b)BringenSiemanuelldenTorügelaufeineMindestdistanzvon50cm
vomBegrenzungsanschlag(inSchließung).DenerstenAbschnittder
Zahnstange auf das Ritzel legen und kontrollieren, dass der Anfang der
ZahnstangemitdemAnfangdesTorügelswieinAbb.8 übereinstimmt.
Kontrollieren,dasszwischenRitzelundZahnstangeeinSpielvon1÷2mm
besteht, dann die Zahnstange mit geeigneten Mitteln auf dem Flügel befes-
tigen.
Umzuverhindern,dassdasGewichtdesTorügelsdenTorantrieb
überlastet,isteswichtig,dasszwischenZahnstangeundRitzelein
Spielvon1÷2mmwieinAbb.9besteht.
c) Den Flügel bewegen und dabei immer das Ritzel als Anhaltspunkt für die
BefestigungderanderenZahnstangenelementeverwenden.
d) Den überstehenden, letzten Teil der Zahnstange abschneiden.
e)Prüfen,dassdieZahnstangemiteinermaximalenAbweichungvon5
mmparallelzumRitzelgleitetunddassaufderganzenLängeeinSpielvon
1–2mmzwischenZahnstangeundRitzelvorhandenist.
f) Die Befestigungsmuttern des Torantriebs festziehen und darauf achten,
dass dieser fest auf dem Boden steht; die Befestigungsmuttern mit den
dafürvorgesehenenAbdeckkappenwieinAbb10 bedecken.
3.6- EinstellungdermechanischenEndanschläge
01. DenGetriebemotormitdementsprechendenSchlüsselentriegeln(g.11
- Abschnitt3.7);
02. DanachvonHandeinkomplettesÖffnungs-undSchließmanöverausfüh-
ren,umdieSelbsteinstellungdermechanischenEndanschlägezuermög-
lichen. Wichtig–WährenddiesemManöverprüfen,dassdieZahnstange
miteinermaximalenAbweichungvon5mmparallelzumRitzelgleitetund
dassaufderganzenLängeeinSpielvon1÷2mmzwischenZahnstange
undRitzelvorhandenist(Abb.9);
03. Dann den Flügel manuell auf die Hälfte seines Wegs bringen und den
GetriebemotormitdementsprechendenSchlüsselblockieren(Abschnitt
3.7).
3.7- ManuellesBlockierenundEntriegelndesAntriebs
Der Antrieb ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem ausgestattet, mit
demdasTormanuellgeöffnetundgeschlossenwerdenkann,z.B.beiStrom-
ausfall,FunktionsstörungenoderwährendderInstallation.
ENTRIEGELUNG:
01. Den Entriegelungsschlüssel einstecken unddenSchlüsselimUhrzeiger-
sinn drehen (Abb.11);
02. NunkannderTorügelindiegewünschtePositionbewegtwerden.
VERRIEGELUNG:
01. Den Verriegelungsschlüssel einstecken und gegen den Uhrzeigersinn dre-
hen.
ELEKTRISCHEANSCHLÜSSE
4
ACHTUNG!–AlleelektrischenAnschlüssemüssenbeiabgeschalteter
NetzversorgungundmitherausgenommenerPufferbatterieerfolgen.
01. AlleAnschlusskabelindiediversenVorrichtungeneinführenundsiedabei
20-30cmlängeralsnotwendiglassen.SieheTabelle5fürdenKabeltyp
und Abbildung 2 für die Anschlüsse.
02. Alle Kabel, die in den Getriebemotor eingesetzt werden, über eine Kabel-
schellesammelnundverbinden.DieKabelschelleetwasunterhalbdes
LochsfürdenKabeleintrittsetzen.
03. DasZuleitungskabelandiedafürvorgeseheneKabelklemmeanschließen,
wie auf Abbildung 11 dargestellt, und das Kabel anschließend mit einer
SchelleamerstenRingderKabelsicherungblockieren.
04. DenAnschlussderanderenKabellautSchema13und14durchführen.
Für eine bessere Erreichbarkeit sind die Kabelklemmen herausnehmbar.
05. Nach Beendigung der Anschlüsse die gesammelten Kabel mit den dafür
vorgesehenenRingenblockieren(Abb.13).DerüberschüssigeTeildes
Antennenkabels wird mit den anderen Kabeln blockiert.
Für den Anschluss zweier Motoren an entgegengesetzten Flügeln, siehe
Abschnitt9.1.5SLIGHTim„Slave“-Modus.
4.1-BeschreibungderelektrischenAnschlüsse
•FLASH=AusgangfüreineoderzweiBlinkleuchtenvomTyps„LUCYB“oder
ähnlichemitnureiner12Vmax.21WGlühbirne.
•S.C.A.=Ausgang„KontrollleuchteTorgeöffnet“;angeschlossenwerden
kannein24Vmax.4WLeuchtmelder.KannauchfürandereFunktionenpro-
grammiertwerden–sieheAbschnitt„8.4FunktionenzweiteStufe“.
•BLUEBUS=andieserKlemmekönnenkompatibleVorrichtungenange-
schlossenwerden.AlleVorrichtungenwerdenmitnurzweiLeitern,aufdenen
sowohldieStromversorgungalsauchdieKommunikationssignaleübermit-
teltwerden,parallelgeschaltet.WeitereInformationenüberBlueBUSsindin
Abschnitt„9.1.1BlueBUS“enthalten.
•STOP = Eingang für Vorrichtungen, welche die laufende Bewegung blockie-
renoderggf.anhalten.MitentsprechendenMaßnahmenkönnenamEingang
Schließ-undÖffnungskontakteoderVorrichtungenmitgleichbleibendem
Widerstandangeschlossenwerden.WeitereInformationenüberSTOPsind
inAbschnitt„9.1.2EingangSTOP“enthalten.
•PP=EingangfürVorrichtungen,welchedieBewegungimSchrittbetrieb
steuern;eskönnen„gewöhnlichgeöffnete“Kontakteangeschlossenwerden.
•OPEN=EingangfürVorrichtungen,dienureineÖffnungsbewegungsteuern.
Eskönnen„gewöhnlichgeöffnete“Kontakteangeschlossenwerden.
•CLOSE=EingangfürVorrichtungen,dienureineSchließbewegungsteuern.
Eskönnen„gewöhnlichgeöffnete“Kontakteangeschlossenwerden.
•ANTENNE = Eingang für den Anschluss der Antenne für Funkempfänger (die
AntenneistinLUCYBeingebaut).