Farbraumkompression
Über die standardmäßig aktivierte Einstellung „Farbraumkompression“ können Sie vorgeben, ob
Highlights im grenzwertigen Farbbereich komprimiert und entsättigt werden sollen, damit sie im
darstellbaren Farbraum des Monitors bleiben.
Dies wirkt sich auf das über die SDI- und HDMI-Ausgänge Ihrer Kamera ausgegebene Bild sowie auf
die aufgezeichneten Dateien aus. Bei Material, das in BlackmagicRAW gedreht wurde, kann man bei
der Nachbearbeitung im Color-Raum von DaVinci Resolve über den „RAW Decode“-Tab die
Einstellung „Gamut Compression“ ändern.
Bei an der Kamera deaktivierter „Farbraumkompression“ werden die Farben auf eine stärker
gesättigte Weise übersteuert. In Extremfällen kann das bei stark gesättigten monochromatischen
Lichtquellen wie LEDs Farbsäume verursachen.
Dateinamenskonventionen
Die Aufzeichnung von Clips auf Ihre USB-C-Laufwerke erfolgt immer in BlackmagicRAW. Die
nachstehende Tabelle zeigt ein Beispiel der Namenskonvention:
A001_08151512_C001.braw BlackmagicRAW Dateiname
A001_08151512_C001.braw Kamera-Index
A001_08151512_C001.braw Reelnummer
A001_08151512_C001.braw Monat
A001_08151512_C001.braw Tag
A001_08151512_C001.braw Stunde
A001_08151512_C001.braw Minute
A001_08151512_C001.braw Clip-Nummer
Beim Aufzeichnen einzelner Dateien (ISO) mit einem ATEM MiniISO oder ATEM SDIISO Mischer gibt
man den Dateinamen der Clips auf der „Stream aufzeichnen“-Palette in ATEM Software Control ein.
Beim Öffnen des ATEM Projekts in DaVinci Resolve werden die Dateien dann erkannt und verknüpft.
Weitere Informationen finden Sie in den ATEMMini und ATEMSDI Bedienungsanleitungen. Diese
können Sie im Blackmagic Design Support-Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support
herunterladen.
Monitoring-Menü
Im „Monitoring“-Menü können Sie Statustext, Overlays und andere Monitoring-Einstellungen für die
HDMI-Ausgabe Ihrer Kamera anpassen.
TIPPDie SDI-Signale von Ihrer Blackmagic Micro Studio Camera4KG2 werden immer als
Clean-Feed ausgegeben.
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