186 EN/01.2019/G22 © STULZ GmbH – all rights reserved
ec tower technical manual
ONOFF
hy
hy
hy
Pmax
Pmin
Y
P0
PB Banda proporzionale/ Proportional band
Produzione di vapore
Steam production
8.12 Speisewasserleitfähigkeit
Messung der Leitfähigkeit und Alarme.
Die Leitfähigkeit des Speisewassers wird vom Leitfähigkeitsmesser beim Ö nen des Zulaufventils gemessen (max. Messwert
2.000 S/cm).
Hierzu können zwei Alarmschwellen eingestellt werden:
• b5: Voralarmschwelle (Meldealarm, der kein Alarmrelais aktiviert; automatisches Reset der Alarmmeldung, sobald die
Ursache nicht mehr besteht);
• b6: Alarmschwelle (Sperre des Befeuchters mit Aktivierung des Alarmrelais).
Der Alarm wird ausgelöst, sobald der Messwert eine der beiden Schwellen für mindestens 60 Minuten lang überschreitet oder
unmittelbar, wenn der Messwert die Schwelle um das Dreifache übersteigt.
Zur Vermeidung der Alarmmeldungen können die Schwellen auf über den maximalen Messwert eingestellt werden.
8.13 Abschlämmung zwecks Verdünnung
Ein Teil des Wassers im Dampfzylinder wird automatisch abgeschlämmt und durch Frischwasser ersetzt, um eine
übermäßige Mineralienkonzentration infolge der Verdampfung zu vermeiden.
Die Abschlämmpumpe wird für eine bestimmte Zeit jedes Mal dann aktiviert, wenn die interne Leitfähigkeit die
Höchstgrenze überschreitet; die Messung erfolgt anhand der Berechnung der Verdampfungsgeschwindigkeit. Während der
automatischen Abschlämmung werden die Elektroden nicht versorgt, damit das Abschlämmwasser keine Spannung führt
(am Display werden die Zeichen ‘dr’ angezeigt).
8.14 Manuelle Kalibrierung der Abschlämmungen zwecks Verdünnung
Die Abschlämmungen zwecks Verdünnung werden automatisch ausgeführt, um die Mineralienkonzentration im
Dampfzylinderwasser unter Kontrolle zu halten (interne Konzentration):
• a) Ist die interne Konzentration zu hoch, kommt es zu Schaumbildung, Korrosion der Elektroden und elektrischen
Entladungen über das Wasser;
• b) ist die interne Konzentration zu niedrig, erfüllt der Befeuchter die Dampfproduktionsanforderung zu langsam.
Die CPY-Platine führt die Abschlämmungen zwecks Verdünnung aus, um eine optimale interne Konzentration zu
gewährleisten. Während der Dampfproduktion erhöht sich die Mineralienkonzentration im Dampfzylinderwasser, da das
Wasser verdampft, ohne die Mineralien mit sich zu führen: durch die Abschlämmungen zwecks Verdünnung führt die CP-
Platine die interne Konzentration auf optimale Werte zurück, da bei jeder Abschlämmung ein Teil des Dampfzylinderwassers
durch Leitungswasser ersetzt wird, wodurch sich das Wasser im Dampfzylinder verdünnt.
Der Algorithmus der CPY-Platine eignet sich für die meisten Wasserqualitäten; in einigen Fällen muss die Abschlämmung
zwecks Verdünnung jedoch manuell kalibriert werden. Die manuelle Kalibrierung ist nötig, wenn die CPY-Platine die folgenden
Phänomene nicht zu korrigieren/beseitigen imstande ist: Schaum, Korrosion der Elektroden, elektrische Entladungen über das
Wasser. Es emp ehlt sich, nach dem Auftreten dieser Phänomene vor der manuellen Kalibrierung einige Stunden verstreichen
zu lassen, damit die CPY-Platine unbeschadet der Sicherheit von Personen, Tieren und Sachen gegebenenfalls eigenständig
eingreifen kann. Bei der manuellen Kalibrierung wird die Abschlämmfrequenz und - falls nötig - auch die Abschlämmdauer
erhöht. Jede Abschlämmung beeinträchtigt die Dampfproduktion, weil sie die Wirkung der Feuchteregelung reduziert:
• wird das Schaltschütz während der Abschlämmung geö net, wird die Dampfproduktion für die gesamte Abschlämmdauer
unterbrochen;
• bei der darau olgenden Wassereinspeisung reduziert das Leitungswasser die Wassertemperatur im Dampfzylinder und
bewirkt somit eine verminderte Dampfproduktion. Auch bei während der Abschlämmung geschlossenem Schaltschütz
kann diese Situation auftreten (siehe Parameter b1 für Abschlämmung mit/ohne Versorgung der Elektroden).
21
+040000030 rel. 1.0 - 11.02.2008
ENG
ON/OFF control
The action is all or nothing, activated by an external contact that consequently determines the control set
point and diff erential.
The external contact may be a humidistat, whose status determines the operation of the humidifi er:
• contact closed: the humidi er produces steam if the remote ON/OFF contact is also closed;
• contact open: the production of steam ends.
Proportional control
The production of steam is proportional to the value of a signal “Y” from an external device. The type of
signal can be selected between the following standards: 0 to 10 Vdc, 2 to 10 Vdc, 0 to 20 mA, 4 to 20 mA.
The entire range is indicated as the proportional band. The maximum production of the humidi er, corre-
sponding to the value maximum of the external signal, can be set from 20% to 100% of the rated value of
the humidi er (paramet er P0).
The minimum production has an activation hysteresis, hy, equal to 5% of the proportional band of the
external signal “Y” (hy=5%, non-modi able).
Operating principle
Immersed electrode humidi ers manuf acture steam by boiling the water contained inside the cylinder.
The heat required to boil the water is produced by passing an electrical current through the cylinder. This is
done by applying a voltage to the electrodes immersed in the water.
Initially, when the cylinder is new or has just been cleaned, the current depends almost exclusively on the
type of supply water: the more salts in the water, the higher the current, and the required steam produc-
tion is achieved quicker. Over time the salt deposits in the cylinder increase (these do not evaporate with
the water), helping achieve the rated production. In steady operation, the level of production required is
maintained automatically by controlling the current input, adjusting the level of water in the cylinder.
The salts that deposit over time cause the progressive depletion of the cylinder. To avoid excessive
accumulation , the humidifier automaticallx drains and replenishes a certain quantity of water at set
intervals.
7.3
7.4
7.5