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SICHERUNGEN IN DER CPS
In der nachstehenden Tabelle ist die Bemessung der Trennschalter der CPS und die Bemessung der
Batteriesicherungen (SWBATT) angegeben: Diese Vorrichtungen sind von der Frontseite der CPS her zugänglich.
Die Tabelle enthält außerdem Angaben zu den internen Sicherungen (nicht zugänglich) zur Absicherung der Eingangs-
und Ausgangsleitung sowie der maximalen Eingangs- und Ausgangsströme. Für die Positionierung siehe den
Blockschaltplan im Absatz "Schreibung", Abschnitt ""BEDIENUNG".
Das Wechseln der Sicherung muss mit einer Sicherung mit gleicher Leistung und gleichen Merkmalen, wie in der Tabelle
angegeben, erfolgen.
* Der maximale Eingangsstrom bezieht sich auf eine Nennlast (PF = 0,9) und auf eine Eingangsspannung von 346V
(200V bei Einphasen-Anschluss), und Batterielader beim Laden mit 4A.
** Bei dem Dreiphasen-Anschluss in Bypass-Betrieb wird der gesamte Ausgangsstrom an L1 und Nullleiter angelegt.
KURZSCHLUSS
Bei einem Kurzschluss an der Last begrenzt die CPS zum Schutz den Wert und die Dauer des abgegebenen Stroms
(Kurzschlussstrom). Die Größen dieser Werte hängen auch vom Betriebszustand der Einheit beim Auftreten der Störung
ab. Es wird zwischen zwei Fällen unterschieden:
▪ CPS IN NORMALBETRIEB: Die Last wird augenblicklich auf die Bypass-Leitung umgeschaltet (I
2
t=25000A
2
s):
Die Eingangsleitung ist ohne internen Schutz an die Ausgangsleitung angeschlossen (Schutzabschaltung nach
t>0.5s).
▪ CPS in BATTERIEBETRIEB: Die CPS schützt sich durch Abgabe eines Ausgangsstroms von 1,5 Mal
Nennstrom für 0,5 Sek. und schaltet sich nach Ablauf dieser Zeit ab.
Das CPS-System verfügt über eine Auto-Neustart-Funktion. Nach einem Kurzschluss bzw. einem Eingriff der
Schutzvorrichtung startet das CPS-System innerhalb 1 Sekunde ab Eintritt der Störung. Falls nach dem fünften
Neustartversuch die Störung weiter besteht, wird das CPS-System blockiert. In diesem Fall ist es für die
Wiederaufnahme des normalen Betriebs des CPS-Systems erforderlich, das Problem im Nachschaltbereich der Anlage
zu lösen.
BACKFEED
Die CPS ist mit einer internen Schutzvorrichtung mit Metall-Trennvorrichtungen gegen Spannungs-Rückspeisung
(Backfeed Protection) ausgestattet.
An der Relaiskarte (optional) steht ein Ausgang zur Verfügung, mit der eine vor der CPS installierte Trennvorrichtung
angesteuert werden kann.
Die CPS hat eine interne Vorrichtung (redundante Bypass-Versorgung), die bei einer Störung am Gerät
automatisch den Bypass einschaltet und dabei die Lasterversorgung ohne interne Sicherung und ohne
Begrenzung der zur Last abgegebenen Leistung beibehält.
In diesem Notzustand wirken sich alle Störungen an der Eingangsleitung auf die Last aus.
Siehe auch den Absatz "Redundantes Zusatz-Netzteil durch automatischen Bypass", Abschnitt
"BEDIENUNG".