EasyManua.ls Logo

Flyer Goroc2 Series - Einstellung von Federungskomponenten; Allgemeines; Funktionsweise von Federungskomponenten; Federungen

Flyer Goroc2 Series
Print Icon
To Next Page IconTo Next Page
To Next Page IconTo Next Page
To Previous Page IconTo Previous Page
To Previous Page IconTo Previous Page
Loading...
42
16 Federungen
16.1 Allgemeines
16.1.1 Funktionsweise von
Federungskomponenten
Federungskomponenten beinhalten eine
Feder (freiliegend oder im Komponenten-
inneren), die modellabhängig entweder
mechanisch oder pneumatisch funktioniert.
Beim Einfedern wird die Feder durch die
Kraft, die auf die Federungskomponente
wirkt, zusammengedrückt. Wenn sich die
Feder dann beim Ausfedern wieder in
ihre vorherige (entspannte) Form bewegt,
schiebt Sie die Federungskomponente an
ihre ursprüngliche Position. Modellabhängig
sorgen hydraulische Dämpfer für eine bes-
sere Kontrolle beim Ein- / Ausfedern.
Verfügbare Federungskomponenten
Modellabhängig hat Ihr E-Bike eine
oder mehrere der folgenden Federungs-
komponenten:
eine Federgabel.
Weitere Informationen zur Funktion
und zur Position am E-Bike finden Sie in
Kapitel 16.2 „Federgabeln“.
eine gefederte Sattelstütze.
Weitere Informationen zur Funktion
und zur Position am E-Bike finden Sie in
Kapitel 16.4 „Gefederte Sattelstützen“.
einen Hinterbaudämpfer.
Weitere Informationen zur Funktion
und zur Position am E-Bike finden Sie in
Kapitel 16.3 „Hinterbaudämpfer“.
16.1.2 Einstellung von
Federungskomponenten
Damit die Funktion der jeweiligen Federung
gewährleistet ist, muss das Fahrwerk auf
das Fahrergewicht und den Einsatzbereich
eingestellt werden.
Lassen Sie Ihre Federungskomponenten
von einem FLYER Fachhändler einstellen
oder lassen Sie sich von einem FLYER
Fachhändler über die korrekte Einstellung
der jeweiligen Komponente instruieren.
i
Wichtig: Beachten Sie, dass
Federungskomponenten eventuell
neu eingestellt werden müssen,
wenn Sie mit einer höheren
Zuladung fahren, beispielsweise
während einer Tour.
Über die Nachgiebigkeit (Federspannung)
können Sie den Widerstand der Feder
gegen das Einfedern einstellen.
25
Die Nachgiebigkeit ist der Weg, um den
das Federelement zusammengedrückt
wird, wenn der Fahrer zentral auf dem
Fahrrad steht. Die Nachgiebigkeit spannt
das Federelement vor und hält das Hinter-
rad bei geringer Belastung und leichten
Unebenheiten am Boden. Dies verbessert
die Bodenhaftung und die Traktion in rauem
Gelände. Die Nachgiebigkeit beträgt in der
Regel 25 % des verfügbaren Gesamtfeder-
wegs.
Um die Nachgiebigkeit Ihres Federelements
abzustimmen, müssen Sie die Federhärte /
den Luftdruck einstellen. Wenn Sie den
Luftdruck einstellen, ändert sich auch die
Gesamt-Steifigkeit der Federgabel. Je
stärker Sie das Federelement aufpumpen,
desto härter wird es.
Über die Zug- und Druckstufe des hyd-
raulischen Dämpfers können Sie einstellen,
mit welcher Geschwindigkeit die Feder
ein- / ausfedert.
26
i
Wichtig: Wenn Sie die Zugstufe der
Dämpfung einstellen wollen, müssen
Sie zuvor bereits die Nachgiebigkeit
der Federung eingestellt haben.
Der sogenannte SAG (= negativer Feder-
weg) beschreibt das Einfedern allein durch
das Fahrergewicht. Der optimale SAG liegt
bei etwa 15–30 % des gesamten Feder-
wegs. Wenn sich der Fahrer auf den Sattel
setzt sollte die Federung demnach nur leicht
(wenige Millimeter) einfedern.
25 Je schwächer die Federspannung (also der Widerstand
gegen das Einfedern) eingestellt ist, desto leichter / weiter
kann die Feder zusammengedrückt werden.
26 Je schwächer die Druck- / Zugstufe eingestellt ist,
desto leichter / schneller bewegt sich die Feder in ihre
ursprüngliche Position zurück.

Table of Contents

Other manuals for Flyer Goroc2 Series

Related product manuals