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TR-Electronic MP Series - Positionieren über Fahrsatztabelle; Stillstandüberwachung; Funktion; Tabelle 12: Parameter, die eine Positionierung Beeinflussen

TR-Electronic MP Series
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Antriebsspezifische Funktionen
TR-Electronic GmbH 2008, All Rights Reserved Printed in the Federal Republic of Germany
Page 48 of 252 TR - EMO - BA - DGB - 0019 - 08 06/06/2019
Das Ende der Positionierung wird vom Antrieb in ZSW.10=1 ("Sollposition erreicht")
signalisiert. Dieses Bit wird intern gesetzt, wenn der Istwert sich im definierten
Zielbereich P304 befindet.
Der maximale Schleppabstand P305 definiert die maximal zulässige Differenz
zwischen dynamisch intern berechneten Sollwert und aktuellen Lageistwert. Wird
dieser Wert überschritten, so wird der Fehler 700 "Schleppfehler" (siehe Fehlerliste
Seite 66) generiert und der Antrieb geht in den Zustand Störung (SA11). Zusätzlich
wird im Statuswort ZSW.8=0 („Schleppfehler“) der Fehler direkt angezeigt.
6.2.4 Positionieren über Fahrsatztabelle
Es besteht die Möglichkeit, bis zu 32 Parametersätze für Positionierungen im Antrieb
zu hinterlegen. Dies geschieht über Indizes der Parameter 200 bis 203. Jede
Indexnummer von 1 bis 31 entspricht hierbei einer Fahrsatznummer, die über die
P400 (STW2) oder P402 (Satzanwahl) aufgerufen werden kann.
P401 (ZSW2) und P403 (aktueller Satz) zeigen den aktuellen Fahrsatz an. Falls keine
Satzanwahl erfolgt ist, wird automatisch der Satz 0 bearbeitet.
Folgende Parameter beeinflussen einen Positionierauftrag:
Parameter
Bedeutung
200
Zielposition
201
Geschwindigkeit
202
Beschleunigung
203
Verzögerung
304
Zielbereich
305
Schleppabstand
400
Steuerwort 2
401
Zustandswort 2
402
Satzanwahl
403
Aktueller Satz
Tabelle 12: Parameter, die eine Positionierung beeinflussen
6.2.5 Stillstandüberwachung
Die nachfolgend beschriebene Stillstandüberwachung ist nur bei Antrieben
verfügbar, bei denen der Index der Firmware-Nummer an vorletzter Stelle 2 ist.
Beispiel: 0141x-xx2x
Die Stillstandüberwachung identifiziert das Verlassen der Zielposition im Stillstand.
6.2.5.1 Funktion
Mithilfe der Parameter P309 Stillstandsbereichund P310 Überwachungszeit kann
die Überwachung parametriert werden. Die Überwachungszeit wird nach Beendigung
einer Positionierung gestartet. Erst nach Ablauf der Überwachungszeit wird zyklisch
überwacht ob der Lageistwert (P100) sich noch im Stillstandbereich (P309) befindet,
anderenfalls wird eine Warnung (P953, Bit 5) Stillstandüberwachung gemeldet. Die
Stillstandüberwachung ist nur bei aktiviertem Regler wirksam.

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