2 Anpassen von „Gain“
Klicken Sie auf das Einstellrad für „Gain“ (Weißtöne) und schieben Sie es hin und her. Dies
justiert die Lichter, womit die hellsten Bereiche in Ihrem Clip gemeint sind. Die Lichter werden
im oberen Abschnitt des Kurvenverlaufs im Parade-Scope angezeigt. Für eine gut beleuchtete
Aufnahme bringt man diese am besten direkt unter die obere Linie des Wellenform-Scopes.
Wenn die Lichter über die obere Linie des Wellenform-Scopes ausschlagen, werden sie
abgeschnitten und es gehen Details in den hellsten Bereichen Ihres Bildes verloren.
3 Anpassen von „Gamma“
Klicken Sie auf das Einstellrad für „Gamma“ (Mitteltöne) unter dem Farbrad und schieben Sie es
hin und her. Wenn Sie die Mitteltonwerte erhöhen, werden Sie sehen, wie auch die Helligkeit
Ihres Bildes zunimmt. Sie werden merken, dass sich beim Anpassen der Gammawerte auch
der mittlere Abschnitt der Wellenform bewegt. Dieser repräsentiert die Mitteltöne Ihres Clips.
Die optimale Position für Mitteltöne fällt in der Regel zwischen 50–70% im Wellenform-Scope.
Dies ist jedoch Geschmackssache und hängt vom Look, der kreiert werden soll, und den
Lichtverhältnissen im Clip ab.
Sie können anhand der Kurven-Feature auch primäre Farbkorrekturen vornehmen. Erstellen Sie per
Klick einfach Steuerpunkte auf der diagonalen Linie im Kurvendiagramm und ziehen Sie diese nach
oben oder unten, um die Haupteinstellungen des RGB-Kontrasts für verschiedene Tonwertbereiche im
Bild anzupassen. Am besten lassen sich Punkte im unteren Drittel, in der Mitte sowie im oberen Drittel
der Kurve anpassen.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten der primären Farbkorrektur in DaVinci Resolve. Erfahren Sie
mehr über diese Anwendungen im englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuch.
Das „Curves“-Menü (Kurven) ist ein weiteres Tool, um primäre Farbkorrekturen vorzunehmen
oder bestimmte Bereiche in Ihrem Clip zu verbessern, wenn Sie ein Power Window verwenden
Sekundäre Farbkorrektur
Wenn Sie einen bestimmten Bereich Ihres Bildes verfeinern möchten, machen Sie von der sekundären
Farbkorrektur Gebrauch. Ihre bisher mithilfe der Farbräder sowie mit „Lift“, „Gamma“ und „Gain“
vorgenommenen Anpassungen haben sich auf das gesamte Bild ausgewirkt. Deshalb bezeichnet man
diese als primäre Farbkorrekturen.
Sollen jedoch spezifische Bereiche Ihres Bildes verfeinert werden, können Sie von den sekundären
Farbkorrekturen Gebrauch machen, wenn Sie beispielsweise die Farbe von Gras in einer Szene
verbessern oder das Blau des Himmels vertiefen wollen. Bei der sekundären Farbkorrektur wird ein
spezifischer Bereich ausgewählt, der dann isoliert bearbeitet wird. Mithilfe von Nodes lassen sich
mehrere sekundäre Korrekturen aufeinanderlegen. Damit können Sie so lange an einem Bereich Ihres
Bildes arbeiten, bis er perfekt ist! Sie können sogar von Windows und Tracking Gebrauch machen. So
kann Ihr ausgewählter Bereich Bewegungen in Ihren Bildern folgen.
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